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Owli-AI Forschung

Open-Vocabulary Annotation for Pedestrian Scene Understanding under Domain Shift

ECCV 2026 Workshops · ACVR & CDEL (2026) - Workshop-Beitrag

Justine Buss; Michael Kreutzer; Seyed Eghbal Ghobadi

Technische Hochschule Mittelhessen – University of Applied Sciences, Gießen, Germany

Visual

Flussdiagramm der Annotationspipeline: Ein Eingabebild wird parallel für Open-Vocabulary-Lokalisierung und promptbasierte Segmentierung genutzt. Die Lokalisierung erzeugt Bounding Boxes, die die Segmentierung konditionieren; die semantische Karte wird anschließend stabilisiert und als validierte semantische Karte ausgegeben.
Fig. 1: Foundation-Model-basierte Annotationspipeline mit Open-Vocabulary-Lokalisierung, promptbasierter Segmentierung und nachgelagerter Stabilisierung.

Abstract

Die Arbeit untersucht, ob Open-Vocabulary-Grounding- und Segmentierungsmodelle genutzt werden können, um unter starkem Domain Shift pixelgenaue Annotationen für fußgängerzentrierte Szenen zu erzeugen. Dazu werden sprachgesteuerte Objektlokalisierung und promptbasierte Segmentierung mit einer konservativen Filterstrategie kombiniert. Die erzeugten Pseudo-Labels werden anschließend zum Training und zur Evaluation mehrerer Architekturen für binäre Gehwegsegmentierung sowie Straßen-Gehweg-Segmentierung eingesetzt. Modelle mit hoher Kapazität erreichen bei der binären Gehwegsegmentierung mehr als 80 % mIoU. Die Ergebnisse zeigen, dass Foundation-Model-basierte Annotationspipelines eine praktikable Grundlage für Datensätze in datenarmen Assistive-Vision-Domänen sein können, während die semantische Zuordnung unter Domain Shift eine zentrale Grenze bleibt.

Keywords

  • semantic segmentation
  • open-vocabulary annotation
  • foundation models
  • assistive vision
  • pedestrian scene domain shift

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2 Visuals aus dem Paper.

  1. Flussdiagramm der Annotationspipeline: Ein Eingabebild wird parallel für Open-Vocabulary-Lokalisierung und promptbasierte Segmentierung genutzt. Die Lokalisierung erzeugt Bounding Boxes, die die Segmentierung konditionieren; die semantische Karte wird anschließend stabilisiert und als validierte semantische Karte ausgegeben.
    Fig. 1: Foundation-Model-basierte Annotationspipeline mit Open-Vocabulary-Lokalisierung, promptbasierter Segmentierung und nachgelagerter Stabilisierung.
  2. Vergleich von akzeptierten und verworfenen BGH-Annotationen nach dem Postprocessing. Links drei akzeptierte Szenenpaare mit plausiblen Segmentierungen, rechts drei verworfene Beispiele mit deutlich fehlerhaften oder unvollständigen Masken. Eine Legende ordnet Farben Klassen wie Straße, Gehweg, Gebäude, Verkehrszeichen, Vegetation, Personen und Fahrzeuge zu.
    Fig. 2: Vergleich akzeptierter und verworfener Annotationen im BGH-Datensatz nach dem Postprocessing.

Weitere Hinweise

Forschungszusammenhang

Die Arbeit entstand aus der Bachelorarbeit von Justine Buss und untersucht eine zentrale Voraussetzung für assistive Computer-Vision-Systeme: Wie lassen sich domänenspezifische Trainingsdaten mit vertretbarem manuellem Aufwand erzeugen?

Der Beitrag wurde im Rahmen der ECCV 2026 in Malmö als Cross-Contribution zu den Workshops ACVR – Assistive Computer Vision and Robotics und CDEL – Curated Data for Efficient Learning vorgestellt. Thematisch gehört er zum Owli-AI-Forschungsstrang Assistive Computer Vision und Mobilität, in dem auch der experimentelle Way-Buddy-Demonstrator angesiedelt ist.

THM-Bericht zur ECCV 2026